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Prix de la meilleure thèse: Zweiter Platz geht an Christian Wille (FLSHASE)

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Published on Thursday, 29 November 2012

Christian Willes innovative Studie über Grenzgänger in der Großregion erhielt den zweiten Platz beim Prix de la meilleure thèse de l'Université, der am 22. November erstmals von den Amis de l'Université verliehen wurde.

Für den Preis nominiert war die jeweils beste Promotionsarbeit der drei Fakultäten. In seiner Studie untersucht der Sozial- und Kulturwissenschaftler Wille grenzüberschreitende Lebens- und Erwerbsprojekte, Interkulturalität, Mehrsprachigkeit, soziale Netzwerke, Identitätsfragen und gibt neue Einblicke in den Alltag der Pendler. Die Dissertationsarbeit ist als Referenzwerk der Grenzgängerforschung einzustufen, so der französische Soziologe Philippe Hamman in der Revue des Sciences Sociales.

Die Studie wurde von Prof. Dr. Christian Schulz (FLSHASE / UR IPSE) betreut und ist kürzlich als Band 1 der neu gegründeten Buchreihe „Luxemburg-Studien“ erschienen. Das Buch mit dem Titel „Grenzgänger und Räume der Grenze“ ist im Handel oder beim Peter Lang-Verlag erhältlich. Einen Textauszug publizierte Christian Wille gemeinsam mit Julia de Bres und Anne Franziskus in dem Fachaufsatz Interkulturelle Arbeitswelten in Luxemburg. Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz von Grenzgängern

Christian Wille koordiniert derzeit das interdisziplinäre Projekt „IDENT2 – Regionalisierungen als Identitätskonstruktionen in Grenzräumen“ an der Universität Luxemburg. Er hat in Luxemburg und Saarbrücken promoviert und an den Universitäten Saarbrücken und Metz gelehrt. Seine Arbeitsgebiete sind Grenzraumstudien und kulturwissenschaftliche Raumforschung mit Schwerpunkt Großregion SaarLorLux.

Kontakt: christian.wille@uni.lu

www.christian-wille.de