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Lernen zwischen Zeit und Ewigkeit: Pädagogische Praxis und Transzendenz

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Event date: Friday, 28 April 2017, 09:00 - Saturday, 29 April 2017, 13:00
Place: Campus Belval, Maison du Savoir, 4. Stock, MSA 4.390
Universität Luxemburg
2, avenue de l'Université
L-4365 Esch-sur-Alzette

Thematischer Schwerpunkt der Fachtagung

Welche Bedeutung haben Zeitkonzepte für die Pädagogik? Inwiefern beeinflussen sie Beziehungen, Methoden und Medien in der erzieherischen Praxis? Diese Fragen werden dann interessant, wenn Pädagoginnen und Pädagogen Zeit nicht nur als Strukturelement (für Jahrgangsstufen, Stundenpläne usw.) sehen, sondern wenn Zeit qualitativ verstanden wird. Zeit wird dann zumeist sakral aufgeladen und erscheint als kontingente ‚Einbruchsstelle‘ der Ewigkeit, in der sich ein Absolutes offenbart und das Subjekt herausfordert.

Erziehung wird hier einerseits als Prozess, Entscheidungsfindung und andererseits als Disponierung verstanden – und dabei letztlich eschatologisch konzipiert. Ziel ist die Verwirklichung einer positiv assoziierten Zukunft innerhalb der Welt oder in der transzendenten Ewigkeit. Darüber hinaus gewinnt auch die Forderung nach ‚Zeitgemäßheit‘ sakralen Charakter – etwa dann, wenn pädagogische Konzepte die Gegenwart als alles entscheidenden Wendepunkt zu einer Erziehung für eine bessere Zukunft propagieren.

Die Tagung möchte die unterschiedlichen Facetten ‚sakraler‘ Zeit in der Pädagogik anhand der Medien und Methoden der jeweiligen Konzepte herausarbeiten und diskutieren.

Wissenschaftliche Leitung

Dr. Jean-Marie Weber (Universität Luxemburg)

Dr. Alexander Maier (Universität des Saarlandes)

Prof. Dr. Anne Conrad (Universität des Saarlandes)

Organisation und Anmeldung

Andrea Klein, M.A. (Universität Luxemburg)
E-Mail: andrea.klein@uni.lu, Tel.: +352 46 66 44 9767

Dr. Peter Voss (Universität Luxemburg)
E-Mail: peter.voss@uni.lu, Tel.: + 352 46 66 44 9747 

Bitte entnehmen Sie das detaillierte Programm dem Flyer im Anhang.

Data: Flyer_Zeit und Ewigkeit_April 2017_final_3.pdf 707.18 kB