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Einführung in die luxemburgische Sprachwissenschaft II
Einführung in die luxemburgische Sprachwissenschaft IIEinführung in die luxemburgische Sprachwissenschaft IIZeit: Montag, 8:00 - 9:30, Salle BC 0.10 Im zweiten Teil dieser ‚Einführung’ stehen soziolinguistische und angewandt-sprachwissenschaftliche Aspekte des Luxemburgischen im Vordergrund. Themenkreise werden sein: Sprachgeschichte des Luxemburgischen, Normierung und Standardisierung des Luxemburgischen, die Geschichte und Struktur der luxemburgischen Sprachgemeinschaft, Mehrsprachigkeit, Textsorten/Diskurse, Spracheinstellungen, Sprachplanung/Sprachpolitik, Schulsystem. Literatur Newton, Gerald (1996). Luxembourg and Lëtzebuergesch. Language and Communication at the Crossroads of Europe. Oxford: Oxford University Press. Der Besuch der Veranstaltung 'Einführung in die luxemburgische Sprachwissenschaft I' wird nicht vorausgesetzt. Semesterplan
Referate
Leistungsnachweis
Hausaufgabe für den 16.4.2007 Erstellen Sie mithilfe des Online-Sprachatlasses LuxSA ( www.luxsa.info ) eine Sprachkarte für die Variation des Partizips lux. gëschter. Das Rohmaterial dazu finden Sie in der Rubrik 'Wenkerbögen'. In diesen Fragebüchern enthält der Satz 24 ('Als wir gestern abend zurück kamen, ....') das fragliche Wort. Zeichnen Sie auf einer Karte von Luxemburg die regionalen Varianten für möglichst viele Ortschaften ein. Ortschaften aus dem Ösling, Echternach, Vianden, Mosel, dem Stadtgebiet, Westen und Minett müssen vertreten sein. Wie interpretieren Sie das Kartenbild? Bei Problemen mit dieser Aufgabe unbedingt vorher/rechtzeitig melden! Hier die schöne von Romy Stephany und Yannick Roll erarbeitete gestern -Karte auf der Grundlage der Fragebuchdaten. Hausaufgabe für den 26.3.2007 Beschreiben Sie möglichst genau die lautlichen Veränderungen der folgenden mittelhochdeutschen Wörter (aus der Zeit ca. 1150-1350) im Vergleich mit dem heutigen Luxemburgischen. Systematisieren Sie Ihre Ergebnisse und stellen Sie sie in tabellarischen Übersichten zusammen. Können Sie für die Veränderungen der Vokale Gesetzmäßigkeiten festestellen (z.B. mhd. ei wird zu lux. ???)? Anmerkungen: (1) Bei den mittelhochdeutschen Wörtern handelt es sich um phonetische Schreibungen. (2) <iu> = [y:], <ei> = [ei], <i>, <u> = [i:] bzw. [u:]. mhd. lux. stein -> Steen min -> mäin hus -> Haus tube -> Dauf riumen -> raumen einbar -> Eemer hiute -> haut zit -> Zäit lip -> Leif site -> Säit hüser -> Haiser liute -> Leit kleid -> Kleed buoder -> Brudder regen -> Reen segen -> seeën ‚sägen’ bla -> blo fragen -> froen nagel -> Nol brot -> Brout fro -> frou fuoss -> Fouss pfluok -> Plou liuten -> lauden ligen -> leien is -> Äis win -> Wäin bruchen -> brauchen Hausaufgabe für den 19.3.2007 1. Newton, Gerald [Hrsg.] (1996): Luxembourg and Lëtzebuergesch. Language and communication at the crossroads of Europe. - Oxford [u.a.]: Clarendon Press. [Kap. 1 Luxembourg: the Nation] [ Kopiervorlage an der Pinwand vor Raum BC 3.01 ] Leitfragen
2. Erarbeiten Sie mithilfe von linguistischen und dialektologischen Nachschlagewerken den sprachgeschichtlichen Status des Luxemburgischen beginnend beim ‚Germanischen’ bis zum ‚Westmoselfränkischen’ (Hinweise z.B. hier: http://www.stefanjacob.de/Geschichte/Unterseiten/Idg.php ). Belegen Sie die Entwicklungsschritte nach Möglichkeit auch mit Beispielen. |
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