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Expra-Kongress des Bachelor en Psychologie

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Published on Wednesday, 10 May 2017

Der Studiengang Bachelor en Psychologie lädt am Donnerstag, den 1. Juni 2017 ab 13:15 Uhr zum Expra-Kongress ein. Die Studierenden stellen ihre Forschungsarbeiten, die sie im Rahmen der Lehrveranstaltung Experimentalpsychologisches Praktikum (Expra) durchgeführt haben, den Mitstudierenden aller Fachsemester und anderer Fachbereiche sowie den Mitarbeitern der Universität und der interessierten Öffentlichkeit vor.

Die Gastreferentin Jun.-Prof. Dr. Aileen Oeberst, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, präsentiert eigene Befunde der Forschung zu Gruppenkonflikten.

Im Sommersemester 2017 beschäftigen sich die studentischen Forschungsgruppen mit spannenden gesellschaftlich relevanten Fragen, etwa zu den Unterschieden wie „authentisch-luxemburgisch“ die verschiedenen Nationalgruppen in Luxemburg wahrgenommen werden, zur Früherkennung von Dyskalkulie (Rechenstörung) in der Schule, und ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf möglicherweise auch negative Folgen im Sinne einer Stigmatisierung für die Betroffenen hat.

In ihrem Vortrag  „On war and death: Bias where you don’t expect it“ referiert Dr. Oeberst zu dem gesellschaftlich überaus relevanten Thema der Bevorzugung der eigenen Gruppe: Menschen tendieren dazu selbst neutrale Bezeichnungen so zu interpretieren, dass die eigene Gruppe dabei als besonders bedeutsam wahrgenommen wird. Sie beschreibt in ihrem Vortrag damit auch die Zusammenhänge zwischen Sprache, Gruppendenken und Konfliktverhalten.

Ihren Vortrag fasst die Referentin wie folgt zusammen: When humankind did not know any better, they placed themselves at the center of the universe with everything else revolving around them. More than five hundred years ago, Copernicus effectively banished us from the midpoint and placed the sun there instead – with good reason, as we know today. Humans still seek the center of attention, however, and they find creative and unsuspicious ways to get it. When it comes to the world instead of the universe, it is not about humankind anymore, but about oneself and one’s group: People give precedence to the groups they identify with. In the talk I will show that such an ethnocentric bias exists in places, where you might not expect it (e.g., in seemingly neutral actual war titles) and that it has consequences: it reinforces ethnocentrism by fostering the perception that the own group is more important than other groups, which, in turn, might foster inter-group conflicts. Moreover, the findings add insights to the interplay of language and thought.

Der Vortrag findet statt von 13:15-14:45 Uhr im Raum Black Box in der Maison des Sciences Humaines auf Campus Belval – Universität Luxemburg

Kontakt:

Verantwortlicher für die Organisation,
Stellvertretender Studiendirektor des BAP: Dr. André Melzer