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Was unsere Studierenden sagen...

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Published on Wednesday, 03 May 2017

Der Master Theaterwissenschaften und Interkulturalität startete im Wintersemester 2016/2017 an der Fakultät für Humanwissenschaften. Wir haben Sascha Dahm und Rina Galani, beide im 2. Semester des Studiengangs, nach ihren Erfahrungen gefragt.

Aus welchem Interesse heraus haben Sie sich nach Ihrem Bachelorabschluss an der Universität Luxemburg für den binationalen Master Theaterwissenschaft und Interkulturalität entschieden?

Den Entschluss nach dem Bachelorstudium auch weiterhin an der Universität Luxemburg zu studieren, habe ich sehr schnell gefasst. Die zahlreichen neuen Masterprogramme an der Universität Luxemburg haben meinen Interessen entsprochen, insbesondere auch der Master in Theaterwissenschaft und Interkulturalität. Die Kombination der thematischen Schwerpunkte Theater und Interkulturalität hat mich neugierig gemacht, da die beiden Schwerpunkte mich bereits während meines Bachelorstudiums schon sehr interessiert haben. Da ich selbst an einem Theater erste praktische Erfahrungen sammeln konnte, freut es mich umso mehr, meine Kenntnisse und Erfahrungen auch im theoretischen Bereich erweitern zu können.

Sie sind jetzt im 2. Semester – können Sie bereits ein erstes Resümee ziehen?

Ich kann ein äußerst positives Fazit ziehen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Studienleitung sehr große Mühe bei der Zusammenstellung eines abwechslungsreichen Programms gegeben hat. Begrüßenswert ist zudem, dass der Kontakt zwischen den Dozenten und den Studierenden ein sehr guter ist und Anreize und Wünsche der Studierenden zur Kenntnis genommen und – wenn möglich – auch umgesetzt werden. 

Was ist Ihres Erachtens das Besondere dieses Studiengangs?

Das Besondere liegt für mich an der Kombination der Schwerpunkte Theater und Interkulturalität, die es, meines Erachtens, so an keiner anderen Universität gibt. Gerade in Luxemburg und in der Großregion wird Interkulturalität tagtäglich gelebt. Die Theaterhäuser tragen diesem Umstand Rechnung und richten sich auch zusehends unterschiedlich aus, um der sprachlichen sowie kulturellen Diversität gerecht werden zu können. In einem solchen Mikrokosmos wie der Großregion spiegelt der Studiengang demnach die gesellschaftlichen Realitäten bestens wieder. Ein in das Studienprogramm integriertes Praktikum, das in Zusammenarbeit mit den Theaterhäusern aus der gesamten Großregion geleistet werden kann, bietet den Studierenden die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln. 

Der Studiengang bietet neben den akademischen Seminaren auch Praxisseminare und Workshops an. Wie ist Ihre bisherige Erfahrung mit diesen Praxisanteilen?

Die Praxisseminare und Workshops sind für mich zentraler Bestandteil dieses Studiengangs und bieten einen idealen Ausgleich zu den theoretischen Seminaren. Die Arbeit mit Dramaturgen, Kulturmanagern oder Schauspielern lässt die Studierenden einen geschärften Blick für theatrale und kulturelle Prozesse bekommen. Der Workshop mit der Dramaturgin Katja Hagedorn (Rimini Protokoll) hat den Studierenden verdeutlicht, wie komplex es ist, ein geeignetes Konzept fürs Theater zu entwickeln. Das derzeit laufende Praxisseminar von Hermann Lewen (ehem. Leiter des Mosel Musikfestivals) weiht die Studierenden in den genauen Aufbau eines Festivals und in den Bereich des Kulturmanagements ein. Beide Veranstaltungen haben das Ziel, weitere Kompetenzen aufzubauen, die für einen möglichen späteren Beruf im Bereich der Kultur oder im Theater unumgänglich sein werden.

Worin besteht für Sie der Mehrwert eines Studiums an zwei Universitäten?

An zwei Universitäten zu studieren heißt in zwei unterschiedlichen Systemen zu studieren. Dies ermöglicht dem Studierenden neue Forschungsfelder und Methoden kennenzulernen, die ihm bisher womöglich unbekannt gewesen sind. Der Mehrwert besteht demnach vor allem in der sich ergänzenden Themenvielfalt; die Universität Luxemburg arbeitet stark mit dem europäischen Theater, wogegen die Universität Trier den Fokus bspw. auch auf das asiatische Theater legt.   

Wie gelangen Sie an die Partneruniversität Trier?

Damit ich den binationalen Abschluss erhalte, muss ich eine bestimmte Anzahl an Kursen an der Universität Trier absolvieren. Dies bedeutet, dass ich jedes Semester ein- bis zweimal wöchentlich nach Trier pendle. Der Mobilitätsfonds der Universität der Großregion (UniGR) ist eine große Hilfe, um die Mobilität der Studierenden zu erleichtern, er erstattet am Schluss jedes Semesters einen Großteil der Fahrtkosten zurück, unabhängig davon, welches Transportmittel genutzt worden ist.

Was möchten Sie beruflich machen?

Ich persönlich kann mir sehr gut einen Beruf im Lehr- oder Kulturbereich bzw. im Kulturmanagement vorstellen. Zentral ist für mich, dem Theater auch im späteren Leben verbunden zu bleiben und es in meine Berufslaufbahn integrieren zu können.

Lesen Sie auch unser Interview mit Rina Galani, 2. Semester, Master Theaterwissenschaft und Interkulturalität

Weiter Informationen zum Master Theaterwissenschaft unf Interkulturalität

Web: mti.uni.lu