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Didaktik 

Die Germanistische Fachdidaktik untersucht sprachliche, sprachlich-literarische, mediale sowie (inter-)kulturelle Bildungsprozesse in Lehr-Lern-Situationen mit Blick auf ihre drei Teilbereiche der Literatur-, Sprach- und Mediendidaktik:

  • Die Sprachdidaktik reflektiert Prozesse sprachlichen Handelns, indem sie theoretische und praktische Möglichkeiten erforscht, die den Erwerb von mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfähigkeiten initiieren, unterstützen, verbessern und/ oder korrigieren. Ihre Felder erstrecken sich von mündlichem und schriftlichem Sprachhandeln über den Umgang mit Texten und Medien bis hin zu Untersuchungen und Reflexionen von und über Sprache(n). Ein Schwerpunkt der Luxemburger Sprachdidaktik besteht in der Erforschung und Reflexion von Mehrsprachigkeit im Rahmen von Lehr-Lern-Prozessen.
  • Die Literaturdidaktik analysiert Vermittlungsformen literarischer Texte sowie die Aneignung literarischer Kompetenzen im Rahmen schulischer und außerschulischer Literaturvermittlungsprozesse. Teil dieser Kompetenzen sind sowohl literarische Methoden, Theorien und Konzepte als auch systematische und historische Aspekte literarischer Gattungen sowie ihrer historischen Verortbarkeit. Die Luxemburger Literaturdidaktik erforscht vor diesem Hintergrund insbesondere Formen, Möglichkeiten und Grenzen von interkulturellem Lernen im Deutschunterricht.
  • Die Mediendidaktik beschäftigt sich mit Lehr-Lern-Prozessen medialen Handelns im Deutschunterricht. Genauer gesagt untersucht sie – den oben genannten Grundsätzen der Literaturdidaktik folgend – die Bedeutung von neuen Medien im Rahmen literarischer Bildung. Die Luxemburger Mediendidaktik erforscht mit besonderem Interesse die anthropologischen Dimensionen des medialen Selbst- und Weltzugriffes sowie den sich wandelnden Bildungsbegriff des Deutschunterrichts.

Ansprechpartnerin: Dr. Jennifer Pavlik (jennifer.pavlik@uni.lu)