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Forschungsschwerpunkt Recht und Kultur

Ausgehend von der Edition der deutschen Übersetzung des Werks des Psychoanalytikers und Rechtshistorikers Pierre Legendre, unter Leitung von Prof. Dr. Georg Mein, haben wir in Zusammenarbeit mit dem rechtsphilosophischen Institut der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften der Universität Luxemburg den Forschungsschwerpunkt zum Thema „Recht und Kultur“ begründet. Hier beschäftigen wir uns mit Fragen der repräsentationslogischen Bindung zwischen Subjekt und institutioneller Ordnung. Dabei werden gegenwärtige sprachliche wie strukturelle, insbesondere aber auch technologische Tendenzen (Fokus Blockchain) und Entwicklungen in den Blick genommen und auf ihre Auswirkungen auf traditionelle Konzepte der Subjektivität, Institutionalität und des Rechts hin untersucht.

In diesem thematischen Kontext haben sich Kooperationen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten ergeben:

  • Mit dem Center for Border Studies der Uni.Lu (Christian Wille) sowie in Kooperation mit dem Centre Georg Simmel der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris arbeiten wir in regelmäßigen Treffen zum Thema „Grenze.Entgrenzung.“
  • Mit der Groupe de Recherche sur la Culture de Weimar, Fondation Maison des Sciences de l’Homme in Paris (Prof. Gérard Raulet), und dem Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Orientierung und Normative Bindung“ an der Universität Koblenz-Landau (Prof. Christian Bermes) veranstalten wir eine langfristige Workshop-Reihe zum Thema „Formen ziviler und politischer Repräsentation“ (gefördert vom Centre interdisciplinaire d'études et de recherches sur l'Allemagne (CIERA)).
  • Mit dem Institut d’Études Avancées in Nantes (Prof. Pierre Musso) haben wir eine Kooperation zu « Structures de croyance des sociétés et technologies » ins Leben gerufen.                                                                                                                                       

Ansprechpartnerin: Dr. Katrin Becker (katrin.becker@uni.lu)