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Bachelor en Cultures Européennes - Germanistik

Studienfahrt der Germanistik nach Münster (17.-19.5.2012)

Unsere Studienfahrt führte uns dieses Jahr in die schöne Studentenstadt Münster. Am Donnerstag, pünktlich um 8 Uhr, ging es los, sodass nach einer etwa fünfstündigen Fahrt am Nachmittag noch genügend Zeit für eine ausführliche Stadtführung war. Zunächst liefen wir durch die historische Altstadt, die nach der nahezu vollständigen Zerstörung im 2. Weltkrieg fast detailgetreu wiederaufgebaut wurde. Das größte Highlight allerdings - selbstverständlich neben der Besichtigung des Rathauses und einer der gefühlt hundert Kirchen Münsters - war die, von dem Künstler Hans Peter Feldmann, luxussanierte „schönste öffentliche Toilette Deutschlands“, die allemal ein Besuch wert war.

Abends wurde dann eingeladen ins „Drübbelken“, einer gemütlich-rustikalen Gaststätte im Herzen der Altstadt. Verteilt auf das ganze Restaurant konnten wir uns an den deftigen und vor allem reichhaltigen Speisen satt essen. Dies war dann auch eine gute Grundlage für den späteren Abend, als dann Studierende und Professoren gemeinsam die Kneipen in Münster unsicher machten. Umso erstaunlicher war es dann, dass sich trotz der etwas kurzen Nacht am nächsten Morgen fast alle zum nächsten Programmpunkt, der Besichtigung des Germanistischen Instituts der Universität in den kürzlich neu bezogenen Räumen, eingefunden hatten. Hier wurde ausführlich über die verschiedenen Masterstudiengänge informiert, insbesondere über den neu eingeführten Studiengang der Kulturpoetik, der auf recht großes Interesse stieß. Der abschließende Rundgang über das Universitätsgelände, inklusive einer Bibliotheksbesichtigung, bestärkte dann den ohnehin schon positiven Eindruck. ach einer Mittagspause ging es dann für eine kleine Delegation weiter zum sogenannten „Nüschhaus“, dem ehemaligen Wohnsitz der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, in dem sie zwanzig Jahre ihres Lebens verbrachte. Bevor die Besichtigung allerdings beginnen konnte, musste die Führerin zunächst davon überzeugt werden, dass auch Luxemburger der deutschen Sprache mächtig sind, und so stand dem anschließenden Rundgang dann auch nichts mehr im Wege. Durch die weitgehend im Originalzustand erhaltenen Räume und einen Spaziergang durch den Garten konnten wir einen recht authentischen Einblick in das Leben und literarische Schaffen der „Droste“ gewinnen. Den letzten Abend ließen wir dann erneut im gut besuchten Kneipenviertel ausklingen, sodass die Rückfahrt nach Walferdange weitaus ruhiger verlief als die Hinfahrt.

Münster als Fahrrad- und Studentenstadt hat sich mit seiner Universität von seiner schönsten Seite gezeigt. Und so stellt sich die Frage, ob es zukünftig vielleicht nicht auch für uns, sei es als Master- oder Erasmusstudierende, zu „lebenswertesten Stadt der Welt“ werden könnte.
Das nächste Ziel der Studienfahrt wird es da schwer haben!

Carolyn Knaup (Studentin des BCE-Germanistik)