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Bachelor en Cultures Européennes - Germanistik

 Studienfahrt der Germanistik nach Kassel (20. - 22.05.2015)

Wenn sich Dozenten und Studierende der Germanistik am frühen Morgen ohne Bücher, aber mit gepackten Koffern am Unicampus einfinden, kann das nur eines bedeuten: Es geht auf Studienfahrt! Das diesjährige Reiseziel Kassel rief zunächst verschiedenen Assoziationen hervor: vom Herzen Deutschlands über die Stadt, an der man irgendwann mal vorbeigefahren ist, war alles dabei. Die drittgrößte Stadt im schönen Bundesland Hessen sollte sich jedoch schnell als charmante Gastgeberin erweisen.

Nach einer etwa 6-stündigen Busfahrt konnten Zimmer und Betten der einzigen Jugendherberge vor Ort bezogen werden. Gegen 16 Uhr ging es dann auf zur Besichtigungstour, die uns zum Wahrzeichen der Stadt, der Herkulesstatue auf dem Karlsberg, führte. Stolz wacht hier Herkules über den spektakulären Bergpark Wilhelmshöhe und die Einwohner Kassels. Unsere Stadtführerin wusste allerhand zu Landgraf Karl von Hessen-Kassel und seinen eigenwilligen Bauprojekten zu berichten, wurde nicht müde auf das für Kassel typische magmatische Gestein Basalttuff hinzuweisen und sorgte für einen kurzen germanistischen Schreckensmoment, als sie ganz nebenbei eine Sammlung mittelalterlicher „Schundromane“ erwähnte. Später ging es zum gemeinsamen Abendessen ins Lokal Karl’s, wo bei leckerem Essen und geselligem Ambiente die anschließende Kneipentour geplant wurde. Für die nächsten Stunden galt das wissenschaftliche Interesse standesgemäß der Erforschung von lokalen Spirituosen, Weinen und anderen Köstlichkeiten.

Nach einer relativ kurzen Nachtruhe führte der Weg zum Germanistischen Institut der Universität Kassel. Hier gab Prof. Dr. Mecklenburg eine Übersicht zu den verschiedenen Master-Studiengängen und lud nach einem Rundgang über den Campus zum Mittagessen in die Mensa ein. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde von manchen zum Einkaufen, von anderen zur Besichtigung der Gemäldegalerie Alte Meister im Museum Schloss Wilhelmshöhe genutzt. Es folgten ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Sonnenschein und ein Spaziergang zur Löwenburg. Danach ging es per Straßenbahn zurück in die Innenstadt, wo sich die gesamte Gruppe im Restaurant Fratelli einfand, um die Studienfahrt angenehm ausklingen zu lassen und manche sich für ihren Auftritt in einer Karaoke-Bar stärkten.

Wenig überraschend erwies sich auch die zweite Nacht als deutlich zu kurz, sorgte jedoch für erinnerungswürdige Momente und bemerkenswerte Ruhe auf der Rückfahrt.

Bleibt nur noch zu sagen: Danke Kassel, es war schön mit dir. Und sollte es in Zukunft wieder jemanden in die documenta-Stadt verschlagen...Finger weg vom Quitten-Prosecco! 

Katja Rothe (Studentin des BCE-Germanistik)