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Bachelor en Cultures Européennes - Germanistik

Studienfahrt nach Stuttgart (15.05.-18.05.2018)

Am 15. Mai 2018 war es soweit, wie jedes Jahr versammelten sich auch dieses Mal wissensbegierige Studenten und Dozenten früh morgens um 9:45 Uhr an der Bushaltestelle auf dem Campus Belval zum Start der Studienfahrt der Germanistik. Das Ziel der Reise: Stuttgart. Hauptsächlich für den Automobilbau bekannt, bildet die moderne Hauptstadt des südwestdeutschen Bundeslands Baden-Württemberg einen klaren Kontrast zu den vorhergehenden Städtereisen nach Bamberg und Weimar. Nach etwa 4 Stunden Fahrt wurde die Ankunft der Reisenden von der Stadt mit abflauendem Regen und einsetzender Sonne begrüßt, und so verwundert es nicht, dass es viele der 25 Studierenden nach dem Check-in im Hostel zu einer ersten Erkundungstour in die Stadtmitte zog. Neben modernen Gebäuden bietet Stuttgart mit dem, durch den Königsbau und das neue Schloss eingefassten, idyllischen Schlossplatz oder der evangelischen Stiftskirche auch ältere Bauwerke, die dem Stadtkern eine besondere Atmosphäre verleihen. Der Abschluss des ersten Tages wurde traditionsgemäß mit einem gemeinsamen Abendessens im örtlichen Brauhaus eingeleitet, bei dem sich Studierende und Dozierende über die ersten Berührungen mit der Stadt austauschen konnten.

Nach einer erholsamen Nacht ging es am Folgetag mit dem Bus zum etwa 20 Kilometer nördlich gelegenen Marbach. Die Geburtsstadt Schillers zeigte sich, durch den Besuch des Literaturmuseums der Moderne und des Deutschen Literaturarchivs, von ihrer intellektuellen Seite und bot beim gemeinsamen Mittagessen auf der Schillerhöhe interessanten Gesprächsstoff. Die stattliche Größe des Dichters, die Einordnung von Schreibmaschinentext als Handschrift und andere Themen wichen bei der Rückfahrt nach Stuttgart trivialeren Themen, als die Studentenschaft den Aufbruch ins Nachtleben der Stadt plante. Das Bildungsprogramm wurde schließlich am nächsten Tag fortgesetzt, als dem Besuch der Universität Stuttgart eine spontane Erkundung der architektonisch beeindruckenden Weißenhofsiedlung von 1927 vorausging. Neben Informationsvorträgen bezüglich des Studienprogrammes der Universität und einem interessanten Austausch zwischen der luxemburgischen und der Stuttgarter Dozentenschaft führte die Reise auf den nahegelegenen Hoppenlaufriedhof und zum Grab des Romantikers Wilhelm Hauff. 

Das anstehende gemeinsame Essen in der Mensa bot den Studierenden die Möglichkeit, den freien Nachmittag zu planen. Neben kulturellen Angeboten, wie einem Besuch der Staatsgalerie Stuttgart, konnte die Stadt mit zahlreichen Automobilmuseen oder Musicalveranstaltungen aufwarten. Um den Tag gebührend abzuschließen, kam es erneut zu einem gemeinsamen Abendessen in einer Stuttgarter Pizzeria, bevor es ein letztes Mal die Möglichkeit zur nächtlichen Stadterkundung gab. Am 18. Mai mussten schließlich die Koffer gepackt werden, als sich Studierende und Dozierende um 9 Uhr morgens auf die Rückreise nach Luxembourg vorbereiten mussten. Gegen 14:30 Uhr kam der Bus schließlich auf dem Campus Belval an und läutete damit die lange Wartezeit auf die nächste Studienfahrt ein.

Dino Calderelli (Student des BCE-Germanistik)